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Deutschlandfunk Kultur

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Studio 9

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Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Pfarrer Detlef Ziegler, Münster Katholische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.20 Uhr
Neue Krimis

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Journalist Peter Pragal im Gespräch mit Ulrike Timm

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Unsere ROC-Ensembles

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
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17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit Shabbat

19.30 Uhr
Zeitfragen

Was bleibt? Die Literatur von Schriftstellern mit Holocausterfahrung Von Siegfried Ressel (Wdh. v. 18.05.2018) Was bleibt von der sogenannten Lagerliteratur nach dem Ableben ihrer Verfasser? Verblasst die Wirkung der Texte? Schriftsteller mit Holocaust- und Lagererfahrung wie Imre Kertész oder Jorge Semprun waren mehr als normale Schriftsteller. Ihre intellektuelle Stimme war zugleich auch eine moralische. Zu ihren Lebzeiten ließen sie uns teilhaben an ihren unermüdlichen Reflexionen über den Zivilisationsbruch des Holocaust; waren öffentliche Diskurspartner, wenn es darum ging, aus der Geschichte zu lernen. Was passiert mit der Literatur dieser Autoren nach deren Ableben: Was bleibt, wenn ihre Person fehlt? Verblasst die Wirkung der Texte allmählich? Geraten diese zu Klassikern, von Zeit zu Zeit lesenswert, aber ohne jeden gegenwärtigen Bezug? Oder halten sie uns nach wie vor wach und vermitteln uns Inspirationen und Argumente in einer Zeit und Gesellschaft, in der beispielsweise Hass wieder salonfähig geworden ist? Siegfried Ressel spricht mit Autoren, Literaturwissenschaftlern und Historikern, die ganz unterschiedliche Meinungen zur Zukunft der Lagerliteratur des 20. Jahrhunderts haben. Lagerliteratur Die Schriftsteller-Generation mit Holocausterfahrung

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik Heimathafen Neukölln Live und in Aufzeichnungen vom Abend Zsolt Sörés "Astro-Noetic Chiasm (X)" für Ensemble (2021) Franz Hautzinger, Trompete, Elektronik Zsolt Sörés, fünfsaitige Viola, Elektronik Anthea Caddy, Violoncello Judith Hamann, Violoncello Mihály Sándor, Klangregie ca. 21.00 Uhr "The New Recherche" (2021) (Uraufführung) Konzept und Komposition/Film: Sara Glojnaric, Charles Kwong, Hannes Seidl Ensemble Recherche: Melise Mellinger, Violine Geneviève Strosser, Viola Åsa Åkerberg, Violoncello Eduardo Olloqui, Oboe Shizuyo Oka, Klarinette Christian Dierstein, Schlagzeug Klaus Steffes-Holländer, Klavier Lucia Kilger, Klangregie Bastian Zimmermann, Dramaturgie ca. 22.20 Uhr Dieter Ammann "Après le silence" für Klaviertrio (2005) Sarah Nemtsov "[love]" für Klaviertrio (2018) Isang Yun Klaviertrio (1972/75) Boulanger Trio: Karla Haltenwanger, Klavier Birgit Erz, Violine Ilona Kindt, Violoncello

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Das Dröhnen der heiligen Stimme Eine Lange Nacht über Arnold Schönberg Von Egbert Hiller Regie: Burkhard Reinartz Geboren wurde der Komponist Arnold Schönberg 1874 in Wien. Gestorben ist er 1951 in Los Angeles. Er lebte in unruhigen Zeiten mit zwei Weltkriegen und harschem gesellschaftlichem Wandel: "eine Welt von gestern", die der heutigen aber noch den Spiegel vorhält. Künstlerisch wurde er stark von der späten Romantik beeinflusst, von Johannes Brahms, Richard Wagner und Gustav Mahler. Doch er ging weit über sie hinaus und geriet zum Außenseiter des Wiener Musiklebens, aber auch zum Übervater der Musik des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer Komponist spürte er den Atem der Geschichte, wie kaum ein anderer beeinflusste er selbst die Geschichte der Musik. Schönberg wagte viel und hatte oft das Gefühl, "alles ist hin". Private Verwicklungen und Beziehungskrisen wirkten tief in seine Werke hinein. Massive, auch antisemitische Anfeindungen trafen ihn hart, seinen Weg aber verfolgte er unbeirrt weiter. Er erfand die bahnbrechende Zwölftontechnik und besann sich zurück auf seine jüdische Identität, die mit seiner berühmten Oper "Moses und Aron" eng verknüpft ist. Zwischen Wien, Berlin und Los Angeles, zwischen Krieg und Frieden, zwischen Tradition und Utopie - eine "Lange Nacht" über Arnold Schönberg und sein bewegtes Leben und Schaffen.

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
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03.00 Uhr
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03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Moderation: Oliver Schwesig

04.00 Uhr
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