Hörspiele

Freitag 15:00 Uhr MDR KULTUR

Der Unsichtbare (2/2)

Von Gilbert Keith Chesterton Krimi-Sommer mit Pater Brown John Turnbull Angus liebt die junge Laura und macht ihr einen Heiratsantrag. Laura glaubt, ihn abweisen zu müssen, weil sie sich von zwei früheren Verehrern verfolgt fühlt. Während Smythe ihr ständig Liebesbriefe schreibt, ist Welkin verschwunden. Nur: Laura hört manchmal seine Stimme, ganz real. Und Smythe bekommt Drohbriefe von ihm, immer wenn er Laura geschrieben hat. Der Kampf der beiden Nebenbuhler eskaliert: Smythe bekommt eine Todesdrohung. Um ihn zu schützen, bringt Angus ihn in dessen Wohnung und postiert vier Männer als Wache. Dann holt er den Privatdetektiv Flambeau und dessen Freund Pater Brown zu Hilfe, die sich in der Nachbarschaft aufhalten. Als die drei in Smythes Wohnung eintreffen, ist dieser verschwunden, nur ein Blutfleck auf dem Fußboden zeugt von einem Verbrechen. Die vier Wachen schwören, dass niemand das Haus und die Wohnung betreten oder verlassen habe. Durch eine beiläufige Bemerkung Flambeaus kommt Pater Brown auf die verblüffende Lösung. Regie: Klaus Zippel Bearbeitung: Ullrich Griebel Komponist: Stefan König Produktion: MDR/SWR/RBB 2005 Sprecher: Jürgen Holtz - Erzähler Horst Bollmann - Pater Brown Max Urlacher - John Turnball Angus Julia Maria Köhler - Laura Hope Sven Plate - Isidor Smythe Herbert Fritsch - Flambeau Walter Niklaus - Portier Jens Winterstein - Polizist (22 Min.)

Freitag 18:30 Uhr Bayern 2

radioMikro

Wumme ist unterwegs Ab 6 Jahren Hörspiel von Ernestine Koch Mit Christine Ostermayer, Herbert Bötticher und Regine Hackethal Regie: Werner Simon BR 1974

Freitag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Muttertier Von Gabriele Wolff Komposition: Oivind Hanes Leonie Leu: Sascha Icks Antonia Leu: Irm Hermann Patrick Behrens: Heinrich Schmieder Therese Bieler: Johanna Gastdorf Gärtner Jean: Vittorio Alfieri Kellner: Bernd Rehse Regie: Angeli Backhausen Produktion: WDR 2010 Wiederholung: WDR 5 Sa 17.04 Uhr

Freitag 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

«Helvetistan» von Michael Herzig Sie ist eine der Quotenfrauen bei der Zürcher Stadtpolizei. Und sie ist die Hauptfigur in den Kriminalromanen von Michael Herzig: Johanna di Napoli, die Revierdetektivin mit dem Hang zu Alleingängen. Jetzt kann man ihr auch im Hörspiel begegnen. Dabei kommt sie der Rüstungslobby in die Quere.

Freitag 21:00 Uhr NDR 1 Welle Nord

Von Binnenland und Waterkant - Niederdeutsches Hörspiel

Tallymann und Schutenschubser Von Michael Uhl Mit Karl Heinrich Altstaedt, Jan Jalass, Gerd Metscher, Rolf Hartz und Jockl Hoffmann Musik: Frank Wacks Regie: Michael Uhl RB/NDR 2016 Sie hatten ganz unterschiedlich Pläne, aber alle fünf sind im Hamburger Hafen gelandet und haben dort ihr Arbeitsleben verbracht. Sie waren Schiffsführer oder Stauer, Tallymann oder eben "Schutenschubser". Aber ein Hafen ist lebendig, er verändert sich, und so veränderte sich auch ihr Leben. Diese "Revue" von Michael Uhl wurde mit den fünf Hafenmännern zusammen entwickelt und auf die Bühne gebracht. Aus sehr verschiedenen Blickwinkeln bekommt man so ein beeindruckendes Bild vom Hamburger Hafen, wie er war, wie er wurde und wie er vielleicht werden wird. Das zugrundeliegende Theaterstück wurde mithilfe des Ohnsorg Theaters und des Hamburger Hafenmuseums realisiert und auf Hafenbarkassen und im "Schuppen 1" des Hafenmuseums aufgeführt. Der Autor Michael Uhl (geb. 1971) ist in Santiago de Chile und Schwäbisch Gmünd aufgewachsen. Ergänzt durch ein Studium in Germanistik, Sport, Geschichte und Philosophie führte dies ans Theater, als Regisseur und Rechercheur. Seit ein paar Jahren stellt er fasziniert fest: "Das geht ja auch im Hörfunk." "Tallymann und Schutenschubser" ist seine dritte Inszenierung für das Niederdeutsche Hörspiel. 21:00 - 21:05 Uhr Nachrichten für Schleswig-Holstein

Freitag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Die Schutzbefohlenen Von Elfriede Jelinek Mit Jonas Minthe, Matthias Haase, Bettina Lieder, Christoph Jöde und Janina Sachau Regie: Leonhard Koppelmann BR/ORF 2014 Ein Chor aus Flüchtlingen und Asylsuchenden kommt in Jelineks Textzu Wort: "Wir sind gekommen, doch wir sind gar nicht da." Geschrieben als Reaktion auf Asylproteste in Wien, wo eine Gruppe von Flüchtlingen im Dezember 2012 die Votivkirche besetzte, und später durch Zusatztexte zur Flüchtlingssituation auf Lampedusa erweitert, überführt Elfriede Jelinek das Tagespolitische ins uralte Menschheitsdrama von Flucht und Abweisung: Die puzzleartig aufscheinenden aktuellen Ereignisse verweben sich mit anderen Texten und Diskursen, unter anderem mit Die Schutzflehenden des Aischylos. Aus den Schutzflehenden in der ältesten bekannten griechischen Tragödie werden aber vor dem Hintergrund von aufgeklärter westlicher Welt und vermeintlich allgemein gültigen humanistischen Werten die Schutzbefohlenen: also diejenigen, denen man verpflichtet ist, Schutz zu geben. Und es wird die Verweigerung dieses Schutzes nicht weniger als zum Verrat am Menschenrechtsgedanken selbst. Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag, österreichische Schriftstellerin, Literaturnobelpreisträgerin. BR-Hörspiele u.a. Jackie (2003, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2004), Sportchor (2006), Neid (2011), Wirtschaftskomödie (2015), Das Licht im Kasten (2017), Am Königsweg (2017), Wut (2018).

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk

Blue Crime

Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord Von Alfred Döblin Bearbeitung und Regie: Charles Benoit Musik: Hans Koch Mit Rebecca Klingenberg und Bettina Hoppe Produktion: Schweizer Radio DRS 2007 Länge: ca. 54" Als Prozessberichterstatter wohnte Alfred Döblin 1923 einem viel Aufsehen erregenden Gerichtsverfahren über einen Giftmord bei. Seine Prozessnotizen verarbeitete Döblin zu einer dokumentarischen Erzählung, die auch die Vorgeschichte des Verbrechens nachzeichnet. Anfang der 20er-Jahre verheiratet sich die 19-jährige, lebenslustige Berlinerin Elli mit dem älteren, ernsten Tischler Karl Link. Sie erträgt seine Berührungen nicht, er aber setzt ihr mit immer größerer Brutalität zu. Es entwickelt sich ein Ehekrieg zwischen Menschen, die nicht zueinander passen, den anderen permanent enttäuschen und dabei sind, sich gegenseitig zu zerstören. Da lernt Elli die junge Margarete kennen. Die beiden Frauen fühlen sich leidenschaftlich zueinander hingezogen. Ellis Hass auf den ungeliebten, gewalttätigen Ehemann, der zwischen ihr und der Freundin steht, wächst so sehr, dass die beiden Frauen beschließen, den Störenfried zu vergiften. Alfred Döblin: "Die Schwierigkeiten des Falles wollte ich zeigen, den Eindruck verwischen, als verstünde man alles oder das meiste an solchem massiven Stück Leben." Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord

Donnerstag Samstag