Features im Radio

Features

Sonntag 13:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Der Kampf gegen die Vorhaut Die US-Kampagne zur Beschneidung von Männern in Afrika Von Ulli Schauen Wiederholung: 20.04 Uhr Produktion: DLF 2020

Sonntag 14:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature

Zirkus Das Spiel mit dem Tod und die Wunder der Geschicklichkeit Von Rosvita Krausz Die Autorin Rosvita Krausz war bekannt dafür, dass sie unvorstellbare Fakten in ihren Features zutage förderte: Vorzugsweise über Kindsmorde, Dropouts und üble Mütter ... "Zirkus" ist eines ihrer ersten Stücke. Interessant ist es vor allem deswegen, weil es auf denkbar einfachste Weise einen akustischen Mikrokosmos erschafft: Durch einen durchgehenden Zirkus-Sound, unkommentierte Interviews von Zirkus-Arbeitern und einem immer wieder evozierten literarischen Text. Diese Dreiteilung verschränkt Realität und Poesie und verschiebt die Originalaufnahmen auf ein seltsam somnambules Niveau. (SWR 1987)

Sonntag 15:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Anatomie der Melancholie Der bosnische Autor DEevad Karahasan Von Tobias Wenzel Produktion: WDR 2022

Sonntag 18:00 Uhr HR2

Feature

Ein tiefer, dunkler Schatten | Eine Jüdin und die Tochter einer Nazi-Familie im Gespräch | Michael Weisfeld Zwei Frauen, 59 und 67 Jahre alt, treffen sich regelmäßig und reden über ihre Familien. Hanna ist Jüdin, sie verlor fast alle ihre älteren Verwandten während des Zweiten Weltkrieges. Claudias Eltern, Onkel und Tanten waren überzeugte Nazis.

Sonntag 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Nachspiel. Feature

Schutz vor Puck und Degen Die Maske im Sport Von Stefan Osterhaus Eine Maske verspricht Schutz. In vielen Lebenslagen - erst recht in Zeiten der Pandemie. Im Sport hat die Maske Tradition. Nicht als Schutz vor Viren, sondern als Gesichtsschutz. Dass ein Fechter ohne Maske die Planche betritt, um dort mit Degen Säbel oder Florett zu fechten, ist unvorstellbar. Und auch bei den Strafecken beim Hockey setzen Spielerinnen oder Spieler Masken auf. Besonders schnell machte der Gesichtsschutz in einer Sportart Karriere, deren Spielgerät so schnell ist, dass das bloße Auge es gerade noch erfassen kann: im Eishockey. Dort tragen Torhüter eine Maske. Pionier war der Kanadier Jacques Plante, der sich 1959 nach einer Gesichtsverletzung weigerte, ohne Maske zu spielen. Zu den Pionieren in Europa gehörten zwei deutsche Torhüter, der eine aus dem Osten, der andere aus dem Westen: Klaus Hirche aus Weißwasser und der Füssener Günter Knaus.

Sonntag 20:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Der Kampf gegen die Vorhaut Die US-Kampagne zur Beschneidung von Männern in Afrika Von Ulli Schauen Produktion: DLF 2020

Sonntag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Freistil

Das Glück der anderen Was ist ein gelungenes Leben? Von Maike Hildebrand Regie: Tobias Nagorny und Florian Bensch Produktion: RB 2020 Mit dem Glück ist es kompliziert. Sind es die besonderen Momente von Freude oder Lust im Leben? Oder ist es ein dauerhafter Zustand von Wohlbefinden? Es gibt viele Konzepte für ein erfülltes Leben - aber ist das Glück von Menschen überhaupt vergleichbar? Der Rentner Ortwin ist glücklich, weil er seine schwere Corona-Erkrankung überlebt hat. Johanna ist auf der Suche nach persönlicher Erfüllung und gesellschaftlicher Teilhabe - finanzielle Absicherung beruhigt sie. Hendrik ist froh, dass er trotz heftiger Lebenskrisen, einer schwierigen Kindheit und seiner psychischen Erkrankung das Leben gemeistert hat. Die Liedermacherin Janina vergisst sich selbst, wenn sie auf der Bühne steht und singt. Glück scheint einzigartig und relativ. Manchmal kommt es fast von allein - wenn wir es zulassen. Doch entzieht es sich auch den klassischen Kategorien von gesellschaftlichem und beruflichem Erfolg? Wie können wir unser Leben führen, damit es das Glück leichter hat? In ihrem Feature spricht die Autorin Maike Hildebrand mit vier Menschen über deren persönliches Glück und stößt auf sehr unterschiedliche Lebensgeschichten. Das Glück der anderen

Sonntag 20:15 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Der Mensch ist ein Schatten, den ein Buchstabe wirft - Der Dichter Ale? ?teger. Feature von Janko Hanushevsky "Alles ist lebendig und könnte Sprache werden" schreibt Ale? ?teger (*1973) in seinem "Logbuch der Gegenwart". Für dieses literarische Experiment setzt sich der weitgereiste slowenische Dichter, Schriftsteller und Übersetzer jeweils 12 Stunden lang schreibend Orten aus, die er als bedeutsam für unsere Zeit empfindet. Das Geschriebene wird unredigiert sofort veröffentlicht. "Wir stehen mit Orten in Resonanz, es fehlt uns nur die Sprache, um das auszudrücken", ist sich ?teger sicher. Auch in seinen Romanen und seinen Gedichten lotet er die Bedeutung von Sprache für unser Leben aus: "Der Mensch ist ein Schatten,/Den ein Buchstabe wirft./ Der Buchstabe kommt überallhin./ Der Schatten verlässt nie/ Die Höhle." Sprache ist für ihn "ein Geflecht von Fäden, das uns Satz um Satz nach vorne zieht, Gedanke um Gedanke, ein lebendiger Fluss." Erst Sprache erzeugt Bewusstsein, begleitet und orientiert uns, gibt uns ein Gefühl dafür, wer wir eigentlich sind. Und: Sprache ist Ausdruck des Fluidums, das uns miteinander verbindet. Eine Herausforderung, den großen Menschheitsproblemen der Gegenwart zu begegnen, besteht für ?teger darin, "dass wir unseren eigenen Erzählungen nicht mehr genug glauben, um für unser Leben wirklich bedeutsame Schlüsse daraus zu ziehen." "Unser Zeitalter begann wie ein Zahnschmerz", schreibt ?teger in einem Gedicht. Und macht sich schreibend daran, seine Resonanz mit dieser Welt und dieser Zeit für uns in Sprache zu fassen.

Sonntag 21:05 Uhr Bayern 2

radioFeature

Die Vision vom Bauhaus der Erde Von David von Westphalen SWR 2021 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr . Eine Initiative des Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber macht Furore: Das "Bauhaus der Erde" will den Baustoff Beton weltweit durch Holz ersetzen. Hölzerne Städte würden gewaltige Mengen CO2 für Jahrhunderte binden und so die Erderwärmung bremsen. Sie sollen außerdem schöner werden, lebenswerter und gerechter. Die EU-Kommission ist begeistert, gründet ein "New European Bauhaus". Aufbruchsstimmung im Klimadiskurs. Aber geben die heute schon klimageschädigten und übernutzten Wälder das überhaupt her? Niemals, warnen Ökologen und NGOs - es sei denn, die Waldnutzung ändert sich radikal. Und wenn sie es täte? Könnten wir über die Frage des Wohnens zu Menschen werden, die wieder als Teil der Natur wirtschaften, statt als ihr Gegner? Kann uns das neue "Bauhaus" eine Welt entwerfen, in der es den Wäldern besser geht - und in der Städte selbst wie Wälder funktionieren und Häuser wie Bäume?

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