Webradio und Livestream

Spezialtipp

Datterich

Bild: HR/Hessische Spielgemeinschaft 1925 e.V.

Sonntag, 22:00 Uhr HR2

Hörspiel

Datterich

Darmstädter Lokalposse von Ernst Elias Niebergall, Hörspielbearbeitung: Heinz Neumann (Foto).

Tagestipp

Heute, 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Nachspiel. Feature

Schutz vor Puck und Degen Die Maske im Sport Von Stefan Osterhaus Eine Maske verspricht Schutz. In vielen Lebenslagen - erst recht in Zeiten der Pandemie. Im Sport hat die Maske Tradition. Nicht als Schutz vor Viren, sondern als Gesichtsschutz. Dass ein Fechter ohne Maske die Planche betritt, um dort mit Degen Säbel oder Florett zu fechten, ist unvorstellbar. Und auch bei den Strafecken beim Hockey setzen Spielerinnen oder Spieler Masken auf. Besonders schnell machte der Gesichtsschutz in einer Sportart Karriere, deren Spielgerät so schnell ist, dass das bloße Auge es gerade noch erfassen kann: im Eishockey. Dort tragen Torhüter eine Maske. Pionier war der Kanadier Jacques Plante, der sich 1959 nach einer Gesichtsverletzung weigerte, ohne Maske zu spielen. Zu den Pionieren in Europa gehörten zwei deutsche Torhüter, der eine aus dem Osten, der andere aus dem Westen: Klaus Hirche aus Weißwasser und der Füssener Günter Knaus.

Konzerttipp

Heute, 19:30 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Konzert

Liveübertragungen und Konzertmitschnitte der MDR Ensembles

Hörspieltipp

Heute, 22:00 Uhr HR2

Hörspiel-Premiere | "Datterich" von Ernst Elias Niebergall

"Theater für die Ohren" der Hessischen Spielgemeinschaft 1925 e.V. Wir schreiben das Jahr 1841... Datterich, ein Lebenskünstler ohne Geld und Arbeit, ist ein wahres Pumpgenie! Immer auf der Jagd nach Geld und dem nächsten Schoppen ist er ein unverfrorener Schnorrer, der den biederen Bürgersleuten, wie Familie Dummbach und dem Drehergesellen Schmidt, an Wendigkeit und Witz weit überlegen ist.

Featuretipp

Heute, 20:15 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Der Mensch ist ein Schatten, den ein Buchstabe wirft - Der Dichter Ale? ?teger. Feature von Janko Hanushevsky "Alles ist lebendig und könnte Sprache werden" schreibt Ale? ?teger (*1973) in seinem "Logbuch der Gegenwart". Für dieses literarische Experiment setzt sich der weitgereiste slowenische Dichter, Schriftsteller und Übersetzer jeweils 12 Stunden lang schreibend Orten aus, die er als bedeutsam für unsere Zeit empfindet. Das Geschriebene wird unredigiert sofort veröffentlicht. "Wir stehen mit Orten in Resonanz, es fehlt uns nur die Sprache, um das auszudrücken", ist sich ?teger sicher. Auch in seinen Romanen und seinen Gedichten lotet er die Bedeutung von Sprache für unser Leben aus: "Der Mensch ist ein Schatten,/Den ein Buchstabe wirft./ Der Buchstabe kommt überallhin./ Der Schatten verlässt nie/ Die Höhle." Sprache ist für ihn "ein Geflecht von Fäden, das uns Satz um Satz nach vorne zieht, Gedanke um Gedanke, ein lebendiger Fluss." Erst Sprache erzeugt Bewusstsein, begleitet und orientiert uns, gibt uns ein Gefühl dafür, wer wir eigentlich sind. Und: Sprache ist Ausdruck des Fluidums, das uns miteinander verbindet. Eine Herausforderung, den großen Menschheitsproblemen der Gegenwart zu begegnen, besteht für ?teger darin, "dass wir unseren eigenen Erzählungen nicht mehr genug glauben, um für unser Leben wirklich bedeutsame Schlüsse daraus zu ziehen." "Unser Zeitalter begann wie ein Zahnschmerz", schreibt ?teger in einem Gedicht. Und macht sich schreibend daran, seine Resonanz mit dieser Welt und dieser Zeit für uns in Sprache zu fassen.

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Shakespeare: Cymbelin

Hörspiel nach dem gleichnamigen Theaterstück von William Shakespeare. Shakespeares tragikomische Romanze "Cymbelin" erschien zuerst in der Gesamtausgabe seiner Werke, der Folio von 1623. Das Stück geht auf eine Novelle in Boccaccios "Decamerone" zurück und kombiniert diese mit historisch überlieferten Figuren. Der titelgebende Cymbelin, der König Britanniens, steht unter dem Einfluss seiner zweiten Frau. Die böse Königin hasst ihre Stieftochter Imogen. Denn Imogen hat heimlich den Edelmann Leonatus geheiratet und nicht Cloten, den Sohn der Königin aus einer früheren Ehe. Aufgehetzt durch seine Frau verbannt Cymeblin seinen Schwiegersohn Leonatus nach Rom. Dort geht er mit dem Italiener Iachimo eine verhängnisvolle Wette um Imogens Treue ein. Aus Britannien zurückgekehrt, behauptet Iachimo, Imogen verführt zu haben und beweist es mit einigen intimen Details...

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